Das Arbeitsverfahren eines Viertaktmotors, oftmals auch nach seinem Erfinder Nikolaus August Otto als Ottomotor bezeichnet, untergliedert sich in folgende vier Teilabschnitte:
Das homogene Brennstoff-Luftgemisch wird dabei im Kompressionstakt auf ca. 20 ... 30 bar (entspricht einem Verdichtungsverhältnis von etwa 8:1 bis 12:1) verdichtet. Die Kompressionsendtemperatur liegt zwischen 400 und 500°C und ist damit unterhalb der Selbstzündungstemperatur des Gemisches. Die Zündung wird dabei kurz vor OT durch einen Zündfunken, der von einer Zündkerze erzeugt wird, eingeleitet. Die einsetzende Verbrennung und somit auch die erzeugte Leistung wird wesentlich von der erreichbaren Flammgeschwindigkeit und somit auch von der Brenndauer beeinflusst.
Die Gemischbildung beim Ottomotor wird in der Regel durch einen Vergaser oder eine Einspritzanlage gewährleistet. Näheres, zur Funktion dieser Systeme, wird an anderer Stelle erläutert. Folgende Eigenschaften muss das Gemischbildungssystem bei einem Ottomotor leisten: Herstellung eines brennfähigen, homogenen Brennstoff-Luft-Gemisches.
f5-edit Export 05.01.2009 03:00 Uhr